• nicolebraeutigam

Design ist mehr als nur schnell mal schön!

Aktualisiert: 3. Aug.

Design sollte nicht nur gut aussehen, sondern was viel wichtiger ist, es muss funktionieren! Was nützt ein schönes Logo, wenn es der/die Endverbraucher_in nicht versteht oder die falsche Buyer Persona anspricht? NICHTS.

Da greift wieder der Gedanke des nachhaltigen Designs.

Wie schon Simone Sinek gesagt hat:

„Frage dich immer erst nach dem Warum?“


Stell dir zu Beginn folgende Fragen:

  • Wofür ist es?

  • Wie ist die Weltanschauung des Publikums, das du zu erreichen versuchen?

  • Wovor hast du Angst?

  • Welche Geschichte wirst du erzählen. Ist Sie wahr?

  • Welche Veränderung willst du herbeiführen?

  • Wie verändert es deren Status?

  • Wie erreichst du die Erstanwender und Neophilen?

  • Warum wirst du es deinen Freunden erzählen?

  • Was wirst du deinen Freunden erzählen?

  • Wo ist der Netzwerkeffekt, der das vorantreiben wird?

  • Was für ein Kapital baust du auf?

  • Bist du stolz darauf?

Wenn du andere inspirieren möchtest, erzähle ihnen zuerst, warum du Dinge tust, und nicht, was du tust und du wirst eine massive Veränderung erleben. Denn nichts ist wichtiger als die Emotionen des Kunden anzusprechen. Am Ende kauft deine Kundschaft das Produkt wegen der Emotion und nicht nach den Fakten, dass es ein Problem löst.

All die daraus entstandenen Antworten fließen in den Designprozess. Und am Ende hat man ein auf die Marke perfekt zugeschnittenes Design – das gut aussieht und funktioniert.


Das alles geht natürlich nicht in ein paar Minuten. Dazu braucht es intensive Recherchearbeit und kristallisiert sich am besten in einem Workshop zusammen mit Kund_in und Designer_in heraus.


 

Was macht eine gute Vision aus und was nicht?

Vielleicht begegnen dir online Definitionen einer Unternehmensvision, die eine Vision mit einem Businessplan gleichsetzen oder suggerieren, dass damit Ziele gemeint sind, die zeitlich und quantitativ über das Tagesgeschäft hinausgehen.

Was dann geschieht, ist, dass Unternehmensvisionen entwickelt werden, die ungefähr so lauten: „In 10 Jahren haben wir XY Mitarbeiter eingestellt. Wir sind Marktführer in der Branche Z und haben XYZ Produkte auf den Markt gebracht.“ Das ist keine Vision!

Wenn es um deine Vision geht, dann geht es darum, wie du mit deinem Unternehmen langfristig einen positiven Beitrag leisten und die Welt zum Besseren verändern

willst. Deswegen habe ich hier ein paar starke Unternehmensvisionen für dich zusammengesucht, die dich inspirieren sollen:

  • LEMONAID & CHARITEA „Trinkend die Welt verändern. (Wir haben das Projekt Lemonaid gegründet, um sozialen Wandel aktiv mitzugestalten.)“

  • OXFAM „Eine gerechte Welt ohne Armut.“

Sprich klar und man wird dich verstehen!

Deine klar gefasste Botschaft wird dann auf das Design übertragen. Und sollte somit minimalistisch gestaltet sein und schnell erfassbar. Natürlich mit einer gewissen Raffinesse, damit es auch dem/der Betrachter_in ins Auge springt.


 

Vistenkarte von Nicole Bräutigam - Studio für nachhaltiges Design

Farbe, Typografie & Formgebung

Sobald alle Informationen zusammengetragen wurden, geht es endlich an die Umsetzung der Gestaltung. Wenn alle Gestaltungsparameter festgelegt wurden, kann ein rundes Design entstehen. Welche Schriftart passt zur Marke. Sind die Farben passend gewählt. Sprechen die Fotos die richtige Bildsprache? All das muss letztendlich die Vision der Marke widerspiegeln und deine Buyer Persona voll und ganz ansprechen. Alles andere verfehlt sein Ziel. Die Form fügt sich der Funktion und nicht andersherum.


Die Gestaltung trägt den Inhalt und bringt ihn vorran.
 

Design ist also mehr als nur schnell mal schön.

Es ist ein langwieriger Prozess, der auch immer wieder weiterentwickelt werden muss, damit es seine Ziele letztendlich auch erreicht und eben nicht nur schön au



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